HGT ist das native Höhenformat der NASA-Mission SRTM: ein rohes Array aus 16-Bit-Ganzzahlen mit Vorzeichen in Big-Endian, eine Kachel von 1°×1° (1201×1201 für SRTM3 oder 3601×3601 für SRTM1), ohne Header, wobei der Dateiname die Südwestecke kodiert (z. B. N55E037.hgt). Auf osm2cdr funktioniert der HGT-Export ehrlich so: Enthält das Projekt einen DEM-Rasterlayer, werden die Höhen im Raster daraus abgegriffen; ist kein DEM-Layer vorhanden, wird eine FLACHE Platzhalterkachel mit einheitlicher Höhe geschrieben. In HGT ist keine eigene SRTM-Quelle eingebaut, echtes Relief entsteht also nur, wenn ein Höhenlayer mitgeliefert wird. Die Datei lesen GDAL, QGIS, OsmAnd und Locus Map.
Hauptmerkmale

Über das Format SRTM HGT
HGT ist das Höhenformat der Mission SRTM: eine Kachel von einem Grad mal einem Grad, gespeichert als rohes Array aus sechzehn Bit langen Ganzzahlen mit Vorzeichen, ganz ohne Header. Die Georeferenzierung entnimmt das Programm dem Dateinamen: N55E037.hgt bezeichnet eine Kachel, deren Südwestecke bei 55 Grad nördlicher Breite und 37 Grad östlicher Länge liegt. Die Rastergröße verrät die Version: 1201×1201 ist SRTM3 mit einer Schrittweite von rund 90 Metern, 3601×3601 ist SRTM1 mit rund 30 Metern.
Zum Format greift man, wenn ein Programm genau .hgt lesen kann: Offline-Navigatoren für das Höhenprofil, Werkzeuge zur Reliefverarbeitung, Simulatoren, eigene Skripte. Der Aufbau ist so einfach, dass sich die Datei mit wenigen Codezeilen und ohne Bibliotheken zerlegen lässt.
Wichtig zu unserem Export: In HGT ist keine eigene SRTM-Quelle eingebaut. Enthält das Projekt einen Höhenlayer, werden die Werte daraus im Raster der Kachel abgegriffen; fehlt der Layer, ist die Datei nach Struktur und Name trotzdem korrekt, aber flach — mit einheitlicher Höhe. Echtes Relief holt man sich in diesem Fall aus offenen Quellen wie SRTM oder Copernicus; bei uns gibt es zudem eine fertige Reliefschummerung als eigenes Format.
Leerwerte werden als Zahl −32768 geschrieben — das ist die in SRTM übliche Kennzeichnung für „keine Daten“. Die Datei lesen GDAL und QGIS direkt, und Offline-Navigatoren wie OsmAnd und Locus Map erwarten sie in ihrem Reliefordner.
Programme zum Öffnen von SRTM HGT-Dateien
Die folgenden Programme können SRTM HGT Elevation Tile-Dateien (.hgt.zip) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- 3D-Koordinaten unterstützt
- Verlustfrei
- Keine Attribute
- A ZIP of full 1x1-degree raw SRTM .hgt tiles (16-bit signed big-endian, 1201x1201) covering the bbox, each named by its SW corner; heights from Copernicus DEM GLO-30, void where no coverage.
Wer nutzt SRTM HGT-Karten
So exportieren Sie SRTM HGT
Nach dem Export öffnen
- GDAL — gdalinfo -stats N55E037.hgt zeigt Rastergröße, Ausdehnung und Höhenbereich: die erste Prüfung, ob in der Kachel echtes Relief steckt.
- QGIS (kostenlos) — die .hgt als Raster ins Fenster ziehen, danach Raster → Analyse → Schummerung oder Höhenlinien, um das Relief in gewohnter Form zu sehen.
- OsmAnd und Locus Map — die Datei in den Reliefordner der App auf dem Gerät legen: Das Höhenprofil erscheint offline in den Routen.
- Konvertierung — gdal_translate -of GTiff N55E037.hgt dem.tif überführt die Kachel in ein GeoTIFF, falls ein Werkzeug das Rohformat nicht versteht.
Beliebte Karten in SRTM HGT
SRTM HGT Elevation Tile-Kartenexport
Laden Sie professionelle SRTM HGT-Karten aus OpenStreetMap herunter. Sofortige Generierung, beliebiges Gebiet.
Häufig gestellte Fragen
Verwandte Formate
Häufig zusammen exportiert
Related Articles
Cities: Skylines real world heightmap — build any real place from elevation data
How to get a real-world heightmap for Cities: Skylines, Unreal Engine 5 and Unity: what a 16-bit heightmap is, map sizes
guideSRTM/HGT elevation for QGIS without USGS: download by coordinates, make a GeoTIFF
Will USGS give you a GeoTIFF for QGIS? Yes — but only after signing up, and SRTM stops at 60°N. How to get elevation for
formatHGT — SRTM elevation tile format: Earth's terrain in 1°×1° chunks
Deep guide to HGT — NASA's SRTM elevation tile format. Structure, accuracy, GDAL workflow, how to combine with OSM expor