Zarr 🔬

Zarr (beta)

Open Betabeta
.zarr.zip · application/zip

Zarr ist ein Speicherformat für mehrdimensionale Arrays wissenschaftlicher Daten. Es unterstützt segmentierte Speicherung (Chunking), Komprimierung und parallelen Zugriff. Ideal für Klimadaten, Satelliten-Zeitreihen und Geodaten.

Beta: Beta -- experimentell. Kann der Dienst kein natives DWG erzeugen, liefert er eine DXF-Datei mit ehrlichem X-Actual-Format: dxf-Header (dieselben CAD-Programme öffnen beide).
Zarr jetzt exportieren ✨ Open Beta — kostenlos ohne Einschränkungen

Hauptmerkmale

Gechunkte Speicherung
Komprimierung (Blosc, Zstd)
Paralleler Chunk-Zugriff
Beispiel-Export im Zarr-Format (Innenstadt Moskau, 1x0,5 km)
Beispiel: Innenstadt von Moskau, ca. 1x0,5 km, mittlere Detailstufe

Über das Format Zarr

Zarr ist ein Speicherformat für große mehrdimensionale Arrays: Die Daten werden in Chunks geschnitten, jeder Chunk wird komprimiert und einzeln abgelegt. Deshalb lässt sich ein Array stückweise, parallel und direkt aus der Cloud lesen — von S3, GCS oder gewöhnlichem HTTP. Bei wissenschaftlichen Daten verdrängt es NetCDF und HDF5 nach und nach, gerade wegen des Cloud-Zugriffs.

Eine OpenStreetMap-Karte besteht aus Vektorobjekten, Zarr dagegen aus Arrays, deshalb rastert der Export das gewählte Gebiet in ein regelmäßiges Gitter. Zu diesem Format greift man, wenn die Karte nicht als Zeichnung gebraucht wird, sondern als Datenlayer neben Klimadaten, Satelliten-Zeitreihen oder einem Rechenmodell in xarray und Dask.

Im Archiv liegt eine Zarr-Gruppe der zweiten Version mit zwei Arrays: feature_count — wie viele OSM-Objekte in eine Zelle fallen — und land_use — der Code des in der Zelle vorherrschenden Layers. In den Attributen der Gruppe stehen Koordinatensystem, Gebietsrahmen, Maschenweite und die Liste der Ausgangslayer; die Daten sind in Chunks zu 256 × 256 unterteilt und komprimiert (standardmäßig Blosc mit Zstandard).

Die Maschenweite beträgt standardmäßig 0.001 Grad, also etwa hundert Meter; bei kleinen Gebieten wird sie automatisch verfeinert, damit das Ergebnis nicht auf wenige Zellen zusammenschrumpft. Die Gittergröße ist auf 10 000 × 10 000 Zellen begrenzt. Das Format hat den Status Beta: Es liefert aggregierte Dichte und Kategorien, keine Vektorgeometrie — dafür greifen Sie zu GeoParquet oder FlatGeobuf.

Programme zum Öffnen von Zarr-Dateien

Die folgenden Programme können Zarr (beta)-Dateien (.zarr.zip) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:

💻Python Zarr 💻Xarray 💻Dask 💻GDAL 💻TerraClimate

Format-Spezifikationen

Wer nutzt Zarr-Karten

🏗
Wissenschaftliche Daten
Städtische Daten landen in genau dem Format, in dem das Labor seine Arrays ohnehin speichert.
💻
Klimamodelle
Das Gitter der Bebauungsdichte lässt sich neben Klimaarrays stellen und mit demselben xarray lesen.
📊
Satelliten-Zeitreihen
Der Stadtlayer neben Satelliten-Zeitreihen — gemeinsames Format für Chunks und Kompression.
🎨
Geodaten
Aggregierte Geodaten als Array: Objektdichte und vorherrschende Kategorie je Zelle.
🗺
Parallelverarbeitung
Chunks werden unabhängig gelesen, deshalb lässt sich die Berechnung leicht auf Dask und mehrere Prozesse verteilen.

So exportieren Sie Zarr

1
Gebiet auswählen
Zeichnen Sie ein Rechteck oder Polygon auf der interaktiven Karte von osm2cdr
2
Zarr wählen
Wählen Sie Zarr (beta) aus der Liste von 127 verfügbaren Exportformaten
3
Exportieren
Klicken Sie auf Export und erhalten Sie Ihre .zarr.zip-Datei in 1–5 Minuten
4
Herunterladen
Laden Sie die fertige Zarr-Datei herunter und öffnen Sie sie in Python Zarr

Nach dem Export öffnen

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Häufig gestellte Fragen

Warum ist Zarr besser als GeoTIFF?
Kann Zarr über das Netzwerk gelesen werden?
Stecken darin Vektoren oder ein Raster?
Wie groß ist eine Zelle?
Wie öffne ich das Archiv, ohne es zu entpacken?

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