Shapefile ist das verbreitetste Format in Geoinformationssystemen (GIS). Unterstützt von ArcGIS, QGIS, MapInfo und Dutzenden weiterer Anwendungen. Der Export enthält die Dateien .shp, .shx, .dbf und .prj in einem ZIP-Archiv.
Hauptmerkmale

Über das Format Shapefile
Das Shapefile hat die Firma ESRI Anfang der 1990er-Jahre entwickelt, und es ist bis heute das verbreitetste Austauschformat im GIS: Gelesen wird es von ArcGIS, QGIS, MapInfo, GRASS, GeoPandas, PostGIS und praktisch allem, was überhaupt mit Karten umgehen kann. Formal ist es keine einzelne Datei, sondern ein Satz: Geometrie, Index, Attributtabelle, Beschreibung des Koordinatensystems und der Kodierung.
In ein Shapefile exportiert man, wenn die Daten in einen fremden Arbeitsprozess gehen: an einen Auftragnehmer übergeben, in ein kommunales GIS laden, in ein Projekt legen, in dem es seit Jahren so üblich ist. Das Format ist alt und hat Grenzen, aber genau deshalb wird es garantiert ohne Rückfragen geöffnet.
Was im Archiv steckt: ein ZIP, in dem jeder Layer in einem eigenen Ordner mit vollständigem Dateisatz liegt — Straßen getrennt, Gebäude getrennt — und daneben eine README.txt mit der Beschreibung. Das ist keine Kosmetik: Ein Shapefile speichert nur einen Geometrietyp, Punkte, Linien und Polygone können physisch nicht zusammen liegen. Die Koordinaten liegen in WGS84 (EPSG:4326), die OpenStreetMap-Attribute stehen in der Tabelle in der Kodierung UTF-8.
Was Sie vorab wissen sollten: Feldnamen sind auf zehn Zeichen begrenzt und längere Bezeichnungen werden gekürzt, und die Geometriedatei darf 2 GB nicht überschreiten. Wenn diese Grenzen stören — nehmen Sie GeoPackage: dieselben Layer in einer einzigen modernen Datei und ohne solche Einschränkungen.
Programme zum Öffnen von Shapefile-Dateien
Die folgenden Programme können ESRI Shapefile (SHP)-Dateien (.shp.zip) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 4 Dateien im Archiv
- ZIP archive with 4 files: .shp, .dbf, .shx, .prj. EPSG:4326. Field names truncated to 10 characters (dBASE limit).
Wer nutzt Shapefile-Karten
So exportieren Sie Shapefile
Nach dem Export öffnen
- QGIS (kostenlos) — entpacken Sie das ZIP und ziehen Sie die gewünschten Geometriedateien ins Programmfenster, auch mehrere Layer auf einmal.
- ArcGIS Pro oder ArcMap — Add Data und den Layer auswählen; die Projektion wird automatisch aus der Beschreibungsdatei übernommen.
- GeoPandas — read_file mit dem Pfad zum Layer, danach die gewohnte Arbeit mit Tabelle und Geometrie in Python.
- PostGIS — das Werkzeug shp2pgsql lädt den Layer mit einem einzigen Befehl in die Datenbank, dabei wird das Koordinatensystem 4326 angegeben.
- Kyrillisch erscheint als Zeichensalat — stellen Sie im Programm die Kodierung UTF-8 ein: Sie steht auch in der Kodierungsdatei neben den Daten.
Beliebte Karten in Shapefile
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Häufig gestellte Fragen
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