NetCDF ist ein selbstbeschreibendes Binärformat für wissenschaftliche Daten und der De-facto-Standard in Klimaforschung, Ozeanografie und satellitengestützter Fernerkundung (ERA5, CMIP6, MODIS). Auf osm2cdr funktioniert der Export von OSM nach .nc ehrlich so: Für jeden Layer nehmen wir die Zentroide der Objekte (longitude/latitude) samt ihren Attributen und schreiben sie über xarray als Variablen auf einer gemeinsamen Objektindex-Achse. Das Ergebnis ist ein kompakter Punktdatensatz mit Metadaten (title, source, bbox), kein fertiger Klima-Dichtewürfel — dafür wäre ein separater Aggregationsschritt nötig. Die Datei öffnet sich in xarray, Panoply, GDAL und jedem NetCDF-Werkzeug.
Hauptmerkmale

Über das Format NetCDF
NetCDF ist ein selbstbeschreibender binärer Container für wissenschaftliche Daten: Zusammen mit den Zahlen stehen Variablennamen, Dimensionen und Attribute in der Datei, deshalb lässt sie sich ohne externe Schemata und auch nach vielen Jahren noch lesen. In Klimaforschung, Ozeanografie und Fernerkundung ist das der Arbeitsstandard — darin werden ERA5, CMIP6 und die MODIS-Produkte verbreitet.
Der Export von OSM nach .nc lohnt sich dort, wo städtische Objekte in derselben Pipeline wie wissenschaftliche Daten landen sollen: Points of Interest einer Klimaauswahl in xarray beimischen, einen Geländeausschnitt einer Untersuchung beilegen, mit den Werkzeugen CDO, NCO und ncdump an echten Daten üben.
Der Export ist ehrlich und schlicht aufgebaut: Für jeden Layer werden die Zentroide der Objekte (Länge und Breite) und ihre Attribute genommen und über xarray als Variablen auf einer gemeinsamen Objektindex-Achse geschrieben; die Layer werden in einer Datei mit den globalen Attributen title, source und den Gebietsgrenzen zusammengeführt. Das ist ein Punktdatensatz, kein fertiger gerasterter Dichtewürfel — ein Zellenraster muss man in einem separaten Aggregationsschritt bauen. Die Form von Polygonen und Linien bleibt bei dieser Übertragung nicht erhalten: Wenn Sie die Geometrie brauchen, nehmen Sie GeoJSON oder GeoPackage.
Programme zum Öffnen von NetCDF-Dateien
Die folgenden Programme können NetCDF (Network Common Data Form)-Dateien (.nc) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 1 Datei
- A single .nc written via xarray: feature centroids (lon/lat) and attributes share a feature-index axis; a point dataset with metadata, not a density grid cube.
Wer nutzt NetCDF-Karten
So exportieren Sie NetCDF
Nach dem Export öffnen
- Panoply (kostenlos, NASA GISS) — die .nc öffnen und schnell sehen, welche Variablen und wie viele Objekte darin stecken, ganz ohne Code.
- Python und xarray — xarray.open_dataset("map.nc") und danach die übliche Arbeit mit dem Dataset: Schnitte, Zusammenführen mit Ihren Arrays, Export in andere Formate.
- ncdump -h map.nc — zeigt die Struktur der Datei in einer Sekunde im Terminal: Variablen, Dimensionen, globale Attribute.
- CDO und NCO — wenn die Datei in eine bestehende Klima-Pipeline eingemischt werden soll: Zusammenführen, Ausschneiden, Umbenennen von Variablen.
- QGIS über den GDAL-NetCDF-Treiber — visuelle Kontrolle, dass die Punkte an der erwarteten Stelle auf der Karte liegen.
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