MIF/MID ist das textbasierte Austauschformat für MapInfo Professional. Die Dateipaare (.mif + .mid) enthalten Geometrie bzw. Attribute. Ein universelles Format für den Datenaustausch zwischen GIS-Systemen.
Hauptmerkmale

Über das Format MIF
MIF/MID ist das textbasierte Austauschformat von MapInfo: Geometrie und Spaltenbeschreibung stehen in der Datei .mif, die Attributwerte selbst zeilenweise in der .mid. Das Format ist dokumentiert und lässt sich mit einem gewöhnlichen Texteditor lesen, deshalb dient es seit Jahrzehnten als neutraler Vermittler zwischen GIS-Systemen: MapInfo Pro, QGIS, Global Mapper und FME verstehen es ohne Plugins.
In Russland ist MIF/MID bis heute im kommunalen und im Katasterumlauf anzutreffen: In diesem Format werden Layer zu Bebauung, Grenzen und Straßennetz entgegengenommen und weitergegeben. Der OSM-Export in dieses Format erspart das manuelle Digitalisieren der Kartengrundlage — die Daten kommen sofort in der Form an, die sich bei der empfangenden Stelle regulär öffnen lässt.
Heraus kommt ein ZIP-Archiv: pro Layer ein Dateipaar .mif und .mid sowie eine README.txt mit Angabe des Koordinatensystems. Die Paare müssen zusammen aufbewahrt werden: Ohne .mid öffnet sich der Layer ohne Attribute. Standardmäßig liegen die Koordinaten in WGS84 (EPSG:4326), eine andere Projektion lässt sich beim Export wählen. Die Dateien werden mit ogr2ogr im Modus MapInfo File und mit explizitem FORMAT=MIF erzeugt; scheitert die Konvertierung eines Layers, wird er ehrlich als fehlgeschlagen markiert — ein binäres TAB unter dem Namen .mif schiebt der Dienst nicht unter.
Programme zum Öffnen von MIF-Dateien
Die folgenden Programme können MapInfo MIF/MID-Dateien (.mif) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 2 Dateien im Archiv
- MapInfo Interchange Format (.mif + .mid in ZIP). Documented text-based format. Opens in MapInfo Pro, QGIS.
Wer nutzt MIF-Karten
So exportieren Sie MIF
Nach dem Export öffnen
- MapInfo Pro — Datei → Öffnen, Dateityp „MapInfo Interchange (*.mif)“; das Programm zieht die zugehörige .mid selbst nach und bietet an, den Layer für die weitere Arbeit als natives TAB zu speichern.
- QGIS (kostenlos) — Layer → Vektorlayer hinzufügen → .mif auswählen. Danach lässt sich der Layer gestalten und als SHP, GeoPackage oder beliebiges anderes Format neu speichern.
- ogr2ogr (GDAL) — einmalige Konvertierung ohne Oberfläche: ogr2ogr -f GPKG out.gpkg roads.mif überführt den Layer in ein GeoPackage.
- Global Mapper oder FME — wenn MIF/MID mit Umprojektion und umbenannten Feldern in einen fremden Datenaustausch eingespeist werden muss.
- Vor dem Versand an den Auftraggeber — entpacken Sie das Archiv vollständig: Das Paar .mif + .mid muss im selben Ordner liegen, sonst gehen die Attribute verloren.
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Häufig gestellte Fragen
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