GML 📜

GML (Geography Markup Language)

Open Beta
.gml · application/gml+xml

GML ist ein OGC-Standard zur Kodierung geografischer Objekte in XML. Weit verbreitet in INSPIRE, WFS-Diensten und der GIS-Infrastruktur von Unternehmen. Version 3.2.1 (ISO 19136:2007).

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Hauptmerkmale

OGC-/ISO-Standard
XML-Format
INSPIRE-Unterstützung
XSD-Schemata enthalten
Beispiel-Export im GML-Format (Innenstadt Moskau, 1x0,5 km)
Beispiel: Innenstadt von Moskau, ca. 1x0,5 km, mittlere Detailstufe

Über das Format GML

GML ist ein Standard des OGC und der ISO 19136, in dem geografische Objekte in gewöhnlichem XML beschrieben werden: Jedes Objekt hat seine eigene Geometrie und einen Satz Eigenschaften. Auf GML beruhen die europäische Infrastruktur INSPIRE, die Antworten von WFS-Diensten und der Austausch zwischen Fach-GIS von Behörden — überall dort, wo ein textbasiertes, lesbares und prüfbares Format gebraucht wird.

Man exportiert die OpenStreetMap-Karte nach GML, wenn die empfangende Seite nach Vorschrift und nicht nach Bequemlichkeit arbeitet: Die GIS-Abteilung nimmt XML entgegen, der Austauschbus validiert das Dokument, das Unternehmenssystem kann nur OGC-Formate. Für die interne Arbeit sind GeoJSON oder GeoPackage bequemer, GML dagegen ist die Sprache der behördenübergreifenden Verständigung.

Heraus kommt eine einzige .gml: eine gemeinsame wfs:FeatureCollection, in der alle Layer des Gebiets gesammelt sind. Der Elementname eines Objekts entspricht dem Namen des Ausgangslayers (roads, buildings, water und so weiter), jedes Objekt hat eine eigene gml:id, und die OSM-Tags sind als untergeordnete Eigenschaften abgelegt. Die Koordinaten liegen in WGS84 (EPSG:4326) mit acht Nachkommastellen.

Die Einschränkungen benennen wir offen. Das Dokument folgt der Struktur von GML 3.2.1 mit den Namensräumen von GML und WFS, ein eigenes Anwendungsschema (.xsd) wird jedoch nicht mitgeliefert — die Anpassung an ein konkretes Schema des Auftraggebers erfolgt auf der empfangenden Seite. Pro Layer werden höchstens 200 000 Objekte übernommen: XML ist schwer, und das hält die Datei in einer arbeitsfähigen Größe.

Programme zum Öffnen von GML-Dateien

Die folgenden Programme können GML (Geography Markup Language)-Dateien (.gml) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:

🌎QGIS 🌎ArcGIS 💻GeoServer 💻MapServer 💻FME 💻GDAL/OGR

Format-Spezifikationen

Wer nutzt GML-Karten

🏗
INSPIRE
Ausgangs-XML für die Anpassung der Daten an die Anwendungsschemata der europäischen Geodateninfrastruktur.
💻
Unternehmens-GIS
Einspielen der städtischen Kartengrundlage in ein Fach-GIS, das nur OGC-Formate annimmt.
📊
WFS-Dienste
Daten in genau der Form, in der ein WFS sie ausliefert: praktisch zum Testen von Clients und zum Befüllen von GeoServer.
🎨
Behördliche Kataster
Textbasiertes, prüfbares Dokument für die Übergabe von Geometrie an Kataster- und Erfassungssysteme.
🗺
Behördenübergreifender Austausch
Neutrales XML-Austauschformat zwischen Organisationen mit unterschiedlicher Software.

So exportieren Sie GML

1
Gebiet auswählen
Zeichnen Sie ein Rechteck oder Polygon auf der interaktiven Karte von osm2cdr
2
GML wählen
Wählen Sie GML (Geography Markup Language) aus der Liste von 127 verfügbaren Exportformaten
3
Exportieren
Klicken Sie auf Export und erhalten Sie Ihre .gml-Datei in 1–5 Minuten
4
Herunterladen
Laden Sie die fertige GML-Datei herunter und öffnen Sie sie in QGIS

Nach dem Export öffnen

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Häufig gestellte Fragen

Was ist GML?
Wo wird GML verwendet?
Was genau kommt in der Datei an?
Ist ein XSD-Schema enthalten?
In welchem Koordinatensystem kommt das GML an?

Mit anderen Formaten vergleichen

Konvertierung nach GML und zurück

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