Cloud-Optimized GeoTIFF (COG) ist ein Rasterformat für das Cloud-Streaming von Kacheln. Die Datei enthält interne Kacheln und Übersichten für progressives Laden. Ideal für Cloud-GIS, Satellitenbilder und Analytik.
Hauptmerkmale

Über das Format Cloud-Optimized GeoTIFF
Cloud-Optimized GeoTIFF ist ein ganz normales GeoTIFF, intern aber so aufgebaut, dass es sich stückweise direkt aus der Cloud lesen lässt. Die Datei enthält interne Kacheln und eine Pyramide verkleinerter Kopien; ein Client holt sich per HTTP-Anfrage mit Byte-Bereich nur den benötigten Ausschnitt und nur die benötigte Auflösungsstufe, ohne die ganze Datei herunterzuladen.
Das Format wählt man, wenn die Karte im Cloud-Speicher liegt und von vielen Nutzern abgerufen wird: Hintergrund für eine Webkarte, Ebene in einem Cloud-GIS, Raster für Analysen. Eine einzige Datei auf S3 ersetzt einen ganzen Kachelserver — die Leser holen sich selbst, was sie brauchen.
Heraus kommt eine .tif-Datei: Die Karte des gewählten Gebiets wird als Raster gerendert und mit GDAL zu einem COG umgepackt. Interne Kacheln zu 512 Pixeln, Übersichtsebenen werden automatisch mit bilinearer Neuberechnung erzeugt, Komprimierung standardmäßig DEFLATE (verfügbar sind außerdem LZW, ZSTD, JPEG und WebP). Die Georeferenzierung erfolgt in WGS84, die Auflösung ergibt sich aus der Qualitätsvorgabe, und die Kantenlänge des Rasters ist begrenzt, damit die Datei handhabbar bleibt.
Wichtig ist die Natur der Datei: Sie besteht aus Pixeln, nicht aus Objekten. OSM-Attribute stecken nicht darin, und auf ein Gebäude klicken, um die Tags zu sehen, funktioniert nicht — dafür brauchen Sie Vektorformate.
Programme zum Öffnen von Cloud-Optimized GeoTIFF-Dateien
Die folgenden Programme können Cloud-Optimized GeoTIFF-Dateien (.tif) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Keine Attribute
- Ausgabe: 1 Datei
- Cloud-Optimised GeoTIFF (OGC). Internally tiled with overviews; HTTP range-request streaming via rio-tiler, GDAL/VSI, TiTiler.
Wer nutzt Cloud-Optimized GeoTIFF-Karten
So exportieren Sie Cloud-Optimized GeoTIFF
Nach dem Export öffnen
- QGIS — Layer → Rasterlayer hinzufügen; die Datei liegt sofort lagerichtig, und die Übersichtsebenen sorgen dafür, dass das Neuzeichnen beim Zoomen schnell bleibt.
- Prüfen, ob es wirklich ein COG ist — der Befehl rio cogeo validate map.tif oder gdalinfo, das die internen Kacheln und die Liste der Übersichtsebenen anzeigt.
- Cloud-Speicher — die Datei in S3, Google Cloud Storage oder Azure Blob hochladen und per HTTPS ausliefern: Clients lesen sie stückweise über Range-Requests.
- TiTiler oder rio-tiler — einen Kacheldienst über der Datei in der Cloud betreiben, ohne die Kacheln vorab zu schneiden.
- GDAL — gdal_translate packt das Raster in eine andere Komprimierung um oder schneidet es auf den gewünschten Ausschnitt zu, falls die Gegenseite andere Anforderungen hat.
Beliebte Karten in Cloud-Optimized GeoTIFF
Cloud-Optimized GeoTIFF-Kartenexport
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Häufig gestellte Fragen
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