SVG-Karten für Design verwenden

2026-03-01
svgDesignDruckproduktionVektor

SVG (Scalable Vector Graphics) ist das ideale Format für Designer, die mit kartografischen Daten arbeiten. Anders als Rasterformate behält SVG seine Schärfe bei jedem Maßstab, was für Druckgrafik, Außenwerbung und Webdesign entscheidend ist.

Warum SVG für Karten?

OpenStreetMap-Karten enthalten Tausende Objekte: Gebäude, Straßen, Parks, Gewässer. In einem Rasterformat (PNG, JPEG) werden all diese Objekte in Pixel „eingebrannt“. In SVG ist jedes Objekt ein eigenes Vektorelement, das man auswählen, umfärben, löschen oder in jedem Grafikeditor transformieren kann.

Arbeitsablauf

  1. Gebietsauswahl – markieren Sie auf osm2cdr.ru das gewünschte Viertel. Für Design genügt in der Regel ein Gebiet von 1–5 km² mit der Detailstufe „detailed“ oder „maximum“.
  2. Export nach SVG – wählen Sie das Format SVG und den Kartenstil. Der Stil „minimal“ liefert eine saubere Grundlage für die weitere Gestaltung. Der Stil „blueprint“ ist eine fertige Plan-Ansicht.
  3. Bearbeitung – öffnen Sie die Datei in Adobe Illustrator, Figma, Inkscape oder Affinity Designer. Alle Ebenen (Straßen, Gebäude, Grün, Wasser) stehen als separate Gruppen zur Verfügung.
  4. Gestaltung – ändern Sie Farben und Linienstärken, fügen Sie Effekte hinzu. SVG-Karten eignen sich hervorragend zur Erstellung von Markenkarten mit Markenfarben.

Anwendungsbeispiele

Tipps zur Optimierung

Bei großen Gebieten kann eine SVG-Datei mehrere Dutzend Megabyte groß sein. Empfehlungen:

Alternative Formate

Wenn Sie nicht SVG benötigen: Das Format AI (Adobe Illustrator) bewahrt Ebenen und Stile; EPS ist mit älteren Versionen von CorelDRAW und QuarkXPress kompatibel; PDF eignet sich für die Übergabe an die Druckerei mit der Garantie einer korrekten Darstellung.

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