Arbeiten mit Shapefiles in QGIS
2026-03-02
Shapefile ist das älteste und bis heute am weitesten verbreitete Austauschformat für Geodaten. Trotz seiner Einschränkungen (maximal 2 GB, 10 Zeichen pro Attributname, ein Geometrietyp pro Datei) wird Shapefile von absolut allen GIS-Systemen unterstützt.
Export aus osm2cdr.ru
Beim Export nach Shapefile erhalten Sie ein ZIP-Archiv mit mehreren Dateien:
.shp– Geometrie der Objekte.dbf– Attributdaten (OSM-Tags).shx– räumlicher Index.prj– Beschreibung des Koordinatensystems.cpg– Kodierung (UTF-8)
Import in QGIS
- Entpacken Sie das ZIP-Archiv in einen separaten Ordner.
- In QGIS: Layer → Layer hinzufügen → Vektorlayer hinzufügen.
- Geben Sie die Datei
.shpan. QGIS zieht die übrigen Dateien automatisch nach. - Prüfen Sie das Koordinatensystem in den Layer-Eigenschaften (standardmäßig WGS 84).
Typische Aufgaben in QGIS
- Thematische Karten – Einfärben von Objekten nach Attributen (Gebäudetyp, Straßenklasse).
- Pufferzonen – Berechnung von Erreichbarkeitszonen um Schulen, Krankenhäuser, Haltestellen.
- Flächen und Umfänge – automatische Berechnung über den Feldrechner.
- Overlay-Analyse – Verschneidung von Layern zur Ermittlung von Gebieten, die bestimmte Kriterien erfüllen.
- Kartografische Ausgabe – Layouts für den Druck mit Legende, Maßstabsleiste und Koordinatengitter.
GeoPackage als Alternative
Für neue Projekte empfehlen wir das Format GeoPackage (.gpkg). Es ist eine einzige Datei ohne die Einschränkungen von Shapefile: lange Attributnamen, mehrere Geometrietypen, Größe bis zu einem Terabyte. QGIS arbeitet mit GeoPackage genauso einfach wie mit Shapefile.