PostGIS SQL ist ein SQL-Textskript, das eine Tabelle mit Geometriespalte anlegt und mit Daten füllt — bereit zum Laden in jede PostgreSQL-Datenbank mit der PostGIS-Erweiterung. Es ist ein bequemer Weg, eine OSM-Auswahl an ein Team zu übergeben, das ohnehin auf dem PostgreSQL-Stack arbeitet: Skript anwenden und schon steht eine Geometrietabelle für Abfragen über ST_*-Funktionen bereit. Unser Exporter erzeugt eine in sich geschlossene .sql: CREATE TABLE mit einer geom-Spalte und Attributen, danach ein INSERT je Objekt, wobei die Geometrie über ST_GeomFromText(WKT, SRID) übergeben wird (standardmäßig SRID 4326). Mehrere Ebenen werden zu getrennten Tabellen, und die Werte werden escaped (sicher gegen SQL-Injection). Ehrlich gesagt: Das ist ein einfacher, menschenlesbarer Dump über ST_GeomFromText, kein binäres pg_dump-Archiv und nicht das vollständige osm2pgsql-Schema mit planet_osm-Tabellen und räumlichen Indizes.
Hauptmerkmale
Über das Format PostGIS SQL
PostGIS SQL ist kein Binärdump, sondern ein gewöhnliches Textskript: eine Tabelle mit Geometriespalte anlegen und mit Zeilen füllen. Man kann es mit bloßem Auge lesen, in die Versionsverwaltung legen und mit einem einzigen psql-Befehl auf jede PostgreSQL-Datenbank mit der PostGIS-Erweiterung anwenden.
Das Format ist praktisch, wenn Daten an ein Team gehen, das ohnehin auf PostgreSQL arbeitet: Analytik, Backend, Portalentwicklung. Skript angewendet — und schon steht eine Tabelle bereit, auf der ST-Funktionen arbeiten: Verschneidungen, Puffer, Entfernungen, Aggregate je Stadtteil.
Das Skript ist in sich geschlossen: Es aktiviert die PostGIS-Erweiterung, falls sie noch fehlt, legt für jede Ebene eine Tabelle mit geom-Spalte und Attributen an, fügt die Objekte über ST_GeomFromText mit Angabe des Koordinatensystems ein (standardmäßig EPSG:4326) und legt am Ende einen räumlichen GiST-Index auf geom an. Die Werte werden escaped, die Feldtypen auf PostgreSQL-Typen abgebildet.
Zwei Details, die man vorher kennen sollte. Vor dem Anlegen der Tabelle führt das Skript DROP TABLE IF EXISTS mit Kaskade aus — existiert im Schema bereits eine Tabelle gleichen Namens, wird sie samt abhängiger Objekte gelöscht; wenden Sie das Skript deshalb in einem eigenen Schema an oder prüfen Sie die Namen. Und das Volumen: Pro Tabelle werden bis zu 500 000 Objekte übertragen, danach wird der Export abgeschnitten — für große Gebiete nehmen Sie GeoPackage oder FlatGeobuf und laden diese über ogr2ogr.
Programme zum Öffnen von PostGIS SQL-Dateien
Die folgenden Programme können PostGIS SQL Dump-Dateien (.sql) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 1 Datei
- A self-contained .sql script (CREATE TABLE + INSERT via ST_GeomFromText, SRID 4326) with escaped values; a human-readable dump, not a binary pg_dump or osm2pgsql schema.
Wer nutzt PostGIS SQL-Karten
So exportieren Sie PostGIS SQL
Nach dem Export öffnen
- psql — eine Datenbank anlegen, CREATE EXTENSION postgis ausführen, dann psql -d ihre_datenbank -f dump.sql; die Tabellen mit den Ebenen erscheinen sofort samt Indizes.
- DBeaver oder pgAdmin — die Datei als Skript öffnen und vollständig ausführen, falls die Arbeit im Terminal unbequem ist.
- Vor dem Anwenden — sehen Sie sich den Anfang der Datei an: Dort steht, welche Tabellen gelöscht und neu angelegt werden. Sicherer ist es, den Export in einem eigenen Schema auszurollen.
- QGIS — sich mit der Datenbank verbinden (Layer → PostGIS-Layer hinzufügen) und direkt dort mit den Daten arbeiten, ohne Zwischendateien.
- GeoServer — die Tabelle als WMS- oder WFS-Ebene für ein internes Portal veröffentlichen.
Beliebte Karten in PostGIS SQL
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