Locus Map ist ein Android-Navigator der tschechischen Firma Asamm Software, beliebt bei Wanderern, Mountainbikern und Geocachern. Auf osm2cdr exportieren wir die Karte in den eigenen Raster-Container .sqlitedb von Locus: Wir rendern das gewählte Gebiet über QGIS in JPEG-Kacheln und legen sie mit dem Locus-Schema in SQLite ab (eine Tabelle tiles mit den Spalten x, y, z, s, image und eine Tabelle info mit Metadaten). Wir berücksichtigen eine Locus-Eigenheit — die Y-Achse wird in der TMS-Konvention gespeichert, deshalb wenden wir einen Y-Flip an. Ehrlich gesagt: Das ist ein Raster-Offline-Layer (fertige Bilder) für die Zoomstufen 10–15, keine Vektorkarte im mapsforge-Format mit umschaltbaren Themes. Die Grenze liegt bei 50 000 Kacheln pro Datei.
Hauptmerkmale

Über das Format Locus Map
Locus Map ist ein Android-Navigator der tschechischen Firma Asamm Software, den Wanderer, Radreisende und Geocacher nutzen. Die App arbeitet vollständig offline, wenn die Karte vorher im eigenen Container .sqlitedb auf dem Gerät liegt — einer gewöhnlichen SQLite-Datenbank, in der fertige Kachelbilder und eine Metadatentabelle gespeichert sind.
Der Export lohnt sich, wenn es im Zielgebiet keinen Empfang gibt und die eingebauten Quellen von Locus nicht passen: eigener Kartenstil, eigene Layer-Auswahl, ein bestimmter Routenabschnitt. Die Datei kommt in den Ordner der App und wird als weitere Offline-Quelle eingebunden — Internet ist zum Ansehen nicht mehr nötig.
In der Datei von OSM2CDR steckt ein Raster-Layer: Das gewählte Gebiet wird auf dem Server gerendert und in JPEG-Kacheln 256×256 (Qualität 85) für die Zoomstufen 10 bis 15 zerlegt, insgesamt bis zu 50 000 Kacheln pro Datei. Die Kacheln liegen in der Tabelle tiles mit den Spalten x, y, z, s, image, die Metadaten in der Tabelle info; die Y-Achse ist in der TMS-Konvention gespeichert, wie Locus es erwartet. Das sind fertige Bilder, keine Vektorkarte im mapsforge-Format: Der Stil wird beim Export gewählt und lässt sich auf dem Gerät nicht mehr umschalten.
Programme zum Öffnen von Locus Map-Dateien
Die folgenden Programme können Locus Map SQLiteDB Offline Tiles-Dateien (.sqlitedb) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Proprietäres Format
- Nur 2D
- Verlustbehaftete Komprimierung
- Keine Attribute
- Ausgabe: 1 Datei
- A Locus Map .sqlitedb raster container (tiles + info tables): 256x256 JPEG tiles at quality 85, zoom 10-15 with a TMS y-flip, 50,000-tile limit.
Wer nutzt Locus Map-Karten
So exportieren Sie Locus Map
Nach dem Export öffnen
- Locus Map 4 oder Locus Map Pro (Android) — die .sqlitedb in den Ordner Locus/maps/ im internen Speicher kopieren, die App neu starten und die Quelle unter Maps → Offline auswählen.
- Dateimanager auf dem Telefon (Total Commander, Files) oder USB-Kabel — der übliche Weg, die Datei in den richtigen Ordner zu legen; auf neueren Android-Versionen gibt man den Zugriff auf den App-Ordner bequemer über den eingebauten Explorer frei.
- DB Browser for SQLite (kostenlos, Windows/macOS/Linux) — die Datei am Computer öffnen und prüfen, ob die Tabelle tiles gefüllt ist und in info die Grenzen und der Zoombereich stehen.
- MOBAC (Mobile Atlas Creator) — bei Bedarf Atlanten neu bauen oder zusammenführen, wenn Sie bereits andere Offline-Sätze für Locus haben.
Beliebte Karten in Locus Map
Locus Map SQLiteDB Offline Tiles-Kartenexport
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