HPGL ist eine textbasierte Vektorsprache zur Plottersteuerung, entwickelt von Hewlett-Packard und 1984 öffentlich dokumentiert. Es ist kein Bild, sondern ein Strom von ASCII-Befehlen (IN, SP, PU, PD, PA), die das Gerät als Bewegungen von Stift oder Messer ausführt. In über vierzig Jahren ist HPGL von Stiftplottern zu Folienschneidern, Lasergravierern und CNC-Maschinen gewandert. Unser Exporter erzeugt HPGL direkt: Jede Kartenebene erhält einen eigenen Stift (1-8), Polygone werden geschlossen, Punkte als kleine Kreuze gezeichnet. HPGL kennt keine Beschriftungen — heraus kommen saubere Umrisse von Straßen, Gebäuden und Gewässern.
Hauptmerkmale

Über das Format HPGL
HPGL ist eine Sprache zur Plottersteuerung, erdacht von Hewlett-Packard und 1984 öffentlich dokumentiert. Es ist kein Bild, sondern eine Liste von Befehlen, die das Gerät wörtlich ausführt: Stift heben, Stift senken, zu einem Punkt fahren. In vierzig Jahren hat die Sprache die Stiftplotter überlebt und wird bis heute von Folienschneidern, Lasergravierern und CNC-Maschinen verstanden.
Eine Karte exportiert man nach HPGL, wenn am Ende ein physischer Gegenstand stehen soll: der Umriss eines Stadtviertels, mit einem echten Stift auf Papier gezeichnet, eine aus Folie geschnittene Stadtsilhouette, ein in Holz gravierter Straßenplan. Die Datei ist reiner Text — man kann sie im Editor öffnen und jeden Befehl lesen.
Im Strom stehen die Befehle IN, SP, PU, PD, PA: Initialisierung, Stiftwahl, Bewegungen mit gehobenem und gesenktem Stift. Jede Kartenebene erhält ihren eigenen Stift mit einer Nummer von eins bis acht, Polygone werden geschlossen, Punktobjekte als Kreuze von etwa fünf Metern im Kartenmaßstab gezeichnet. Die Koordinaten stehen in Plottereinheiten — vierzig Einheiten je Millimeter.
Die Grenzen des Formats sind ehrlich: nur zweidimensionale Umrisse, ohne Füllungen, ohne Raster und ohne Beschriftungen — einen Textbefehl gibt es auf älteren Geräten schlicht nicht. Die tatsächliche Linienfarbe hängt nicht von der Datei ab, sondern davon, welcher Stift oder welches Messer im entsprechenden Steckplatz sitzt.
Programme zum Öffnen von HPGL-Dateien
Die folgenden Programme können HPGL — Hewlett-Packard Graphics Language-Dateien (.hpgl) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Proprietäres Format
- Nur 2D
- Verlustfrei
- Keine Attribute
- Ausgabe: 1 Datei
- A text HPGL plotter stream (IN/SP/PU/PD/PA), one pen per layer (1-8), points as ~5 m crosses, coordinates in plotter units at 40 units/mm, 2D outlines only.
Wer nutzt HPGL-Karten
So exportieren Sie HPGL
Nach dem Export öffnen
- Direkt senden — an einen Plotter mit serieller oder Netzwerkschnittstelle geht die Datei als Bytestrom: unter Windows copy /b map.hpgl COM1, unter Linux cat map.hpgl > /dev/ttyUSB0.
- LightBurn — die .hpgl für Lasergravierer oder -schneider importieren: Die Stift-Ebenen werden zu eigenen Sätzen mit eigener Geschwindigkeit und Leistung.
- Chiplotle (Python) — eine Bibliothek für HP-Stiftplotter: Sie erlaubt eine Vorschau, das Korrigieren des Maßstabs und das Senden der Datei an das Gerät.
- Roland CutStudio und ähnliche Programme — die Datei für den Schneidplotter öffnen; prüfen Sie vor dem Schneiden, ob die Abmessungen in die Rollenbreite passen.
- Sichtprüfung — Inkscape mit HPGL-Unterstützung oder Online-Viewer zeigen, was genau gezeichnet wird, bevor das Gerät startet.
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