FlatGeobuf ist ein performantes Binärformat für Geodaten auf Basis von FlatBuffers. Optimiert für Cloud-native Workflows und HTTP-Range-Requests. Eingebauter räumlicher Index für den sofortigen Zugriff auf jeden Kartenausschnitt.
Hauptmerkmale

Über das Format FlatGeobuf
FlatGeobuf ist ein binäres Vektordatenformat auf Basis von FlatBuffers, entstanden 2018 als „Shapefile für die Cloud“. Die Objekte liegen fortlaufend in der Datei, daneben ist ein räumlicher Index gespeichert, sodass sich der gewünschte Ausschnitt direkt lesen lässt, ohne die ganze Datei zu parsen.
Die wichtigste Eigenschaft ist die Arbeit über HTTP-Range-Requests: Die Datei lässt sich in einen Objektspeicher oder auf ein statisches Hosting legen, und der Browser liest daraus nur die Objekte, die in den aktuellen Bildausschnitt fallen. Für eine einzelne Ebene muss kein Geoserver aufgesetzt werden.
Alle gewählten Ebenen werden zu einer .fgb zusammengeführt, jedes Objekt behält ein Attribut _layer mit dem Namen der Ursprungsebene — danach lässt sich der Export wieder in Straßen, Gebäude, Wasser und Grün zerlegen. Die OpenStreetMap-Attribute bleiben erhalten, die Koordinaten liegen in WGS84 (EPSG:4326), der räumliche Index wird automatisch geschrieben.
Gegenüber GeoJSON ist die Datei deutlich kleiner und wird schneller gelesen, gegenüber dem Shapefile gibt es keine Grenzen für Feldnamenlänge, Kodierung und Größe. Der Preis dafür: Im Texteditor lässt sich eine solche Datei nicht ansehen.
Programme zum Öffnen von FlatGeobuf-Dateien
Die folgenden Programme können FlatGeobuf (FGB)-Dateien (.fgb) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Offener Standard
- 3D-Koordinaten unterstützt
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 1 Datei
- FlatGeobuf .fgb. Binary streamable spatial format with built-in spatial index. 5-10x faster than Shapefile for large datasets.
Wer nutzt FlatGeobuf-Karten
So exportieren Sie FlatGeobuf
Nach dem Export öffnen
- QGIS 3.16 und neuer (kostenlos) — die .fgb in das Programmfenster ziehen; das Format wird vom eingebauten GDAL gelesen, Plugins sind nicht nötig.
- Python — geopandas.read_file("map.fgb"); ein Filter auf die Spalte _layer zerlegt den Export in die ursprünglichen Ebenen.
- Webkarte — die JavaScript-Bibliothek flatgeobuf liest die Datei über eine URL und lädt nur den sichtbaren Ausschnitt nach; sie arbeitet mit Leaflet, MapLibre und deck.gl.
- ogr2ogr — ogr2ogr -f GPKG out.gpkg map.fgb konvertiert nach GeoPackage, GeoJSON oder PostGIS.
- In der Cloud ablegen — aktivieren Sie beim Hochladen auf S3 oder auf ein statisches Hosting CORS und die Unterstützung von Range-Requests, dann holt sich der Client nur die benötigten Ausschnitte.
Beliebte Karten in FlatGeobuf
FlatGeobuf (FGB)-Kartenexport
Laden Sie professionelle FlatGeobuf-Karten aus OpenStreetMap herunter. Sofortige Generierung, beliebiges Gebiet.
Häufig gestellte Fragen
Verwandte Formate
Häufig zusammen exportiert
Related Articles
FlatGeobuf (FGB) — Streaming Binary GIS Format: Internals, R-tree, HTTP Range Requests and OSM Export
Deep dive on FlatGeobuf: Bjorn Harrtell's 2018 binary format, packed Hilbert R-tree, HTTP range requests, OSM export wor
guideFlatGeobuf: A Streaming Format for Web GIS
FlatGeobuf supports HTTP range requests and spatial indexing. Comparison with GeoJSON, examples for Leaflet, MapLibre, a
formatGIS Data Formats in 2026: From Shapefile to Cloud-Native
GIS format overview: Shapefile, GeoPackage, FlatGeobuf, PMTiles, GeoParquet, COG — evolution and choice in 2026.