FileGDB ist das Format von Esri zum Speichern komplexer Geodaten. Unterstützt mehrere Ebenen, Topologie, Domänen und Subtypen. Der De-facto-Standard im Unternehmens-GIS.
Hauptmerkmale

Über das Format FileGDB
Die File-Geodatabase ist der native Speicher von ArcGIS. Sie ist keine einzelne Datei, sondern ein Ordner .gdb, in dem Tabellen, Indizes und Verwaltungseinträge liegen. Esri hat sie als Nachfolgerin des Shapefiles entwickelt, und in Unternehmens-GIS ist sie die zentrale Speichereinheit geblieben: lange Feldnamen, viele Ebenen nebeneinander, Domänen und Subtypen, keine Zwei-Gigabyte-Grenze je Tabelle.
Den Export nach FileGDB wählt man, wenn die Daten an eine Organisation gehen, die mit ArcGIS Pro arbeitet: eine Kommune, ein Planungsbüro, einen Netzbetreiber. Dort ist die Geodatabase die gewohnte Austauscheinheit, und sie zu schicken geht meist schneller, als zu erklären, wie man GeoJSON öffnet.
Jede Kartenebene wird zu einer eigenen Feature-Class innerhalb einer Geodatabase, mit den Attributen aus OpenStreetMap und einem räumlichen Index. Koordinaten in WGS84 (EPSG:4326). Da .gdb ein Ordner ist, wird sie als ZIP-Archiv heruntergeladen: Entpacken Sie es, und darin finden Sie ein Verzeichnis mit der Endung .gdb.
Geschrieben wird mit dem offenen GDAL-Treiber OpenFileGDB, Esri-Bibliotheken sind für den Export also nicht nötig. Domänen, Subtypen und Topologie werden nicht übernommen — diese Aufsätze gibt es in den Daten von OpenStreetMap schlicht nicht.
Programme zum Öffnen von FileGDB-Dateien
Die folgenden Programme können Esri File Geodatabase-Dateien (.gdb.zip) öffnen, bearbeiten und verarbeiten, die aus OSM2CDR exportiert wurden:
Format-Spezifikationen
- Proprietäres Format
- 3D-Koordinaten unterstützt
- Verlustfrei
- Speichert Objektattribute
- Ausgabe: 8 Dateien im Archiv
- ZIP archive containing an Esri File Geodatabase (.gdb folder, multiple .gdbtable / .gdbindex files). Native ArcGIS Pro format.
Wer nutzt FileGDB-Karten
So exportieren Sie FileGDB
Nach dem Export öffnen
- Zuerst das Archiv entpacken — ArcGIS und QGIS arbeiten mit dem Ordner .gdb, nicht mit der ZIP-Datei.
- ArcGIS Pro — im Catalog auf Add Database oder Connect klicken, den Ordner .gdb angeben und anschließend die gewünschten Feature-Classes auf die Karte ziehen.
- QGIS (kostenlos) — Layer → Vektorlayer hinzufügen, Quelltyp „Verzeichnis“, Treiber OpenFileGDB, den Ordner .gdb angeben; die Ebenen erscheinen als Liste.
- ogr2ogr — ogr2ogr -f GPKG out.gpkg map.gdb überführt die Geodatabase mit einem Befehl in ein GeoPackage, nach PostGIS oder in ein Shapefile; ogrinfo zeigt die Liste der Feature-Classes.
- FME, Global Mapper, MapInfo — lesen FileGDB mit den eingebauten Readern; an den Auftraggeber schicken Sie das komplette Archiv, nicht einzelne Dateien aus dem Ordner.
Beliebte Karten in FileGDB
Esri File Geodatabase-Kartenexport
Laden Sie professionelle FileGDB-Karten aus OpenStreetMap herunter. Sofortige Generierung, beliebiges Gebiet.